Welche Fähigkeiten werden bei SAGADULA gefördert?

Philosophie quer 3

Musikalische Entwicklung-gesamtheitliche Entwicklung

Singen, Musizieren und Tanzen hat eine existentielle Funktion:

  • Musik ist „die Muttersprache aller Menschen“
  • Sie entwickelt die intellektuelle und emotionale Intelligenz
  • Singen und Musizieren fördert die Entfaltung des Menschen

Pestalozzi’s Trias „Kopf – Herz - Hand“ wird in keiner Disziplin so ausgewogen und konsequent gefördert wie in der Musik resp. der musikalischen Früherziehung. Da das Denken, Fühlen und Handeln in der Musik immer im Moment abläuft, also gleichzeitig abläuft, wird in spielerischer Weise Konzentration gefördert.
Musik regt die Tätigkeiten beider Hirnhälften an, besonders aber die rechte Gehirnhälfte:

  • Spontaneität
  • Flexibilität
  • Kreativität
  • Reaktion
  • Gedächtnisleistungen
  • Aufmerksamkeit und Ausdauer

Sprachentwicklung

Die Sprachentwicklung ist abhängig von der Fähigkeit, hinzuhören und das Gehörte nachzuahmen. Kinder, welche gelernt haben, genau hinzuhören, können sich besser konzentrieren.

Babys nehmen Sprache als dynamischen Mix von Geräuschen und Klängen wahr. Wenn wir im Babysingen schon mit kleinen Kindern unterschiedliche Geräusche differenziert wahrnehmen, schulen wir das Gehör und fördern so die Sprachentwicklung.

Spielerisch vermittelte Sprechverse im Mutter-Kind-Singen fördern die Weiterentwicklung der Sprache und das Rhythmusgefühl.

Motorische Entwicklung

Bewegungen übers Kreuz im Kindertanzen stärken die Verbindung beider Hirnhälften. Das Zusammenspiel von rechter und linker Hirnhälfte ist wichtig für spätere Denkvorgänge, z.B. Lesen und Rechnen. Deshalb ist das Robben und Kriechen bei Babys von grosser Bedeutung.

Die Haut ist das grösste Organ des Menschen. Alle Arten von Nervenbahnen führen zur Haut. Durch Berührungsspiele stimulieren wir das Nervensystem und tragen zu seiner Entwicklung bei.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass eine Beziehung besteht zwischen der körperlichen und geistigen Entwicklung eines Kindes.

Ein Kind muss in seinem Raumgefühl hoch-tief, links-rechts, vorwärts-rückwärts und rundherum zuerst körperlich erfahren und verstanden haben (Grobmotorik), bevor es diese Fähigkeit gezielt zum Schreiben von Buchstaben einsetzen kann (Feinmotorik).

Bewegung und Spielen mit Instrumenten (und Spielmaterialien wie Bällen, Gymnastikreifen…) fördern die Geschicklichkeit und die körperliche Koordination (z.B. Auge-Hand-Koordination). Im letzten Teil der Lektion ("Muki Turnen Teil") dürfen die Kinder auf dem Bewegungsparcours oder im Ballspiel ihren Bewegungsdrang ausleben.

Kognitive Entwicklung

Indem die Kinder im Kindersingen immer wieder aufgefordert werden, eigene Ausdrucksformen zu finden, trainieren sie ihre Phantasie.

In der frühmusikalischen Erziehung, wo wir den Kindern immer wieder die gleichen Sprechverse aufsagen oder mit ihnen Lieder singen, trainieren wir ihr Gedächtnis.

Kinder lernen Rhythmus über die Sprache. Wer Musik macht, zählt und rechnet unbewusst.

Soziale Integration

Die heutige Zeit ist sehr geprägt von der Ich-Bezogenheit. Auch sind kinderreiche Familien eine Seltenheit. Indem wir in den Kinderkursen miteinander musizieren, aufeinander hören (dazu-ge-hören) und Kreistänze machen, lernen die Kinder, sich zurückzustellen und erleben das beglückende Wir-Gefühl.

Emotionale Entwicklung

Gemeinsames Singen und Musizieren mit Kindermusik / Babymusik bereichert und vertieft die Eltern-Kind Beziehung.

Beim Tanzen kehren wir unsere innere Bewegtheit nach aussen. Wir drücken uns mit dem Körper aus. Wer sich ausdrücken kann, kann kommunizieren (und damit sicher auftreten). Durch das Tanzen lernen die Kinder Selbstsicherheit und Auftrittskompetenz.
Tanzen im Kindesalter kann Hemmungen oder gar Angst abbauen.

Beim Musizieren kann Emotionalität ausgelebt werden. Diese Erfahrung kann innere Spannungen abbauen und gibt den Kindern Stabilität..
Auch immer wiederkehrende Lieder und Verse als Ritual (z.B. Gutenachtlieder) im Alltag geben den Kindern emotionale Sicherheit.